Lucoma „Ran an die Wurst“ – Sülzwurst

Vorgeplänkel

Manches Helferlein in der Küche ist ja schon praktisch. Dazu zählen diverse Küchengeräte wie Mixer, Handquirl, Knoblauchpresse (für die Leute die nicht wissen, dass er dadurch bitter wird) und Co. Aber auch Gewürzmischungen o.ä. können einem eine Menge Zeit ersparen. Und wenn man mit Hilfe einer Gewürzmischung sogar Wurst machen kann? Geil! Lucoma hätte da was…

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Was haben wir denn?

Ich habe neulich ein Testpaket von Lucoma erhalten, welches ein „Wurstbuch“ (geiler Name oder? Soeben erfunden 🙂 ) und diverse so genannte „Compounds“ enthält. Diese „Würzmischungen“ sind die Anfangs erwähnten herlferlein, denn ich brauche um Wurst zu machen nichts zu tun außer Fleisch zu zerkleinern, Eiswasser zuzugeben und die Würzmischung. Das Buch gibt Anleitung was genau zu tun ist, und wer meinte sich mal einen Thermomix zu holen (man munkelt das Teil könne auch zum Mond fliegen und das Welternährungsproblem lösen. Ach ja, Krebs heilen kann es angeblich auch), der hat sogar noch weniger zu tun, das Buch ist auf dessen Verwendung ausgelegt, allerdings kann man alles auch ohne dieses Küchen-Monster machen. Ich beweise es euch im folgenden Versuch meine Lieblingswurst, die Rindersülze, selber zu machen.

Ich habe noch nie Wurst gemacht… ob das was wird?

„Die Tüte mit dem Zauberpulver“…

 

Am Ende findet ihr (kommt noch) einen kleinen Einblick in das Buch. Und bedenkt: Es geht auch prima ohne Thermomix! Auf Lucoma.de könnt ihr euch über Buch und alle möglichen Compunds informieren und diese bestellen. Es gibt eine riesige Auswahl an Wurst und Wurst-Arten für die man die Mischungen kaufen kann. Sülze, Leberkäse, Kochsalami, Geflügelwurst… und, und, und. Viele Wurstarten lassen sich auch ohne zusätzliche Geräte herstellen – das will ich euch zeigen. Ich halte von 2000 € Küchenmaschinen nichts, sondern mache es lieber selber! Und da ich ein riesen Fan von Rindersülze bin, fange ich damit direkt mal an.

 

Zutaten

Die Basis ist das Rezept aus dem Buch, Seite 80. Ich verwende aber Rindfleisch statt Schwein – kein Problem! Man kann natürlich auch bei Bedarf zusätzliche Gewürze beifügen. Das Buch ist schön strukturiert und gibt einen Überblick über die Möglichkeiten. Es gibt auch grundsätzliche Tipps, eine Einweisung in das „Wursten“ und auch Anregungen für Varianten und das variieren an sich. Praktisches Teil.

Meine Zutaten waren, auf Basis des Rezeptbuches:

  • 300 g Rindergulasch
  • 200 g Kochsud (inkl. etwas „Cornichonwasser“)
  • 1 Päckchen Conpound für Sülzwurst
  • 1 Zwiebel
  • 2 kleine Karotten
  • 5-6 Cornichons
  • 2 große Einmachgläser a 350 g

 

Zubereitung

Das wichtigste bei der Zubereitung von Rindfleisch ist, dass dieses lange garen muss, sonst beißt man auf Schuhsohlen. Damit das Gemüse knackig bleibt, das Fleisch aber zart ist, kochen wir dieses zunächst alleine in Rinderbrühe, damit es weich ist und das Gemüse nach so langer Zeit nicht matschig.

Rindfleisch muss lange kochen, damit es weich wird.

 

Nach ca. 2 Stunden kommt klein geschnittene Möhre und Cornichons zu, und ich lasse es weiter kochen bis alles weich, aber bissfest ist. Den Sud habe ich abgegossen, aber aufbewahrt, er ist bei mir die Basis für das Gewürzcompound und gibt so nochmal extra Würze.

Den abkippten Kochsud habe ich mit „Cornichonwasser“ auf die erforderlichen 200 ml aufgefüllt und mit dem Compound gemischt und ordentlich gerührt, damit sich die Gelatine auflöst, dann zurück zu Fleisch und Gemüse und nochmals aufgekocht.

Vor dem Abfüllen die Gläser mit kochendem Wasser (den umgedrehten Deckel auch) vollmachen und kurz stehen lassen – so killen wir einen großen Teil der Bakterien (die auch in sauberen Gläsern sind).

Den Sud bis zum Rand heiß einfüllen und mit dem Deckel verschließen. Abkühlen lassen, dann ab in den Kühlschrank oder auf den Balkon. Ist ja momentan so schön kalt…

Ergebnis

Ich bin regelrecht erstaunt wie gut das wurde! Ich habe noch nie „gewurstet“ (was ein blöder Begriff), aber dafür sieht es echt gut aus. Und ich kann euch auch sagen: Es schmeckte super! Die Gewürzabstimmung war perfekt. Man konnte das Fleisch, die Cornichons und die Möhren einzeln rausschmecken, ohne dass die Gewürze des Compounds da was überdecken. Durch die Zugabe des Wasser der Cornichos gab es eine leichte saure Note.

Ich gebe euch einen Genusstipp: Arsch auf die Couch, Glotze an, Glas mit Lucoma Sülzwurst und ne Gabel dazu, sonst nichts… es war geil 😀

Ich hatte Anfangs etwas Bedenken wie die Gelatine dosiert sein würde. Ich kann jetzt sagen: sehr gut! Nicht zu fest, nicht zu weich. Wichtig ist, das Gemüse und das Fleisch weich zu haben, sonst zerbröselt es einem alles beim schneiden.

Sieht gut aus für meine „erste Wurst“, oder?!

 

Über die Haltbarkeit mag ich euch nichts verbindliches sagen, denn die hängt von vielen Faktoren ab. grundsätzlich gilt: Je sauberer ihr arbeiten, je sauberer die Gläser sind, je besser das Vakuum ist und je kälter euer Kühlschrank, desto länger hält es. Ich hatte nach knapp einer Woche kein Problem das zu essen, und dass obwohl mir über die Zweit das Vakuum bei einem Glas flöten ging.

Wurst im Einmachglas – praktisch für die Haltbarkeit.

„Blick in’s Buch“

… kommt noch. Muss es mir erst erlauben lassen 😉



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FoodLoaf

Biochemiker, examinierter Altenpfleger, Burger-Creator, Foodblogger, TPP Specialist
Wer was wissen will muss fragen!

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