Milch-Burger – Rezept

Vorgeplänkel

Mit „Ex-Kommilitonen“ von der Uni mache ich alle paar Wochen einen Filmabend – fast schon ein festes Ritual im Leben. Dabei gucken wir uns 2-3 Filme an (dieses mal „Donny Darko“, „Der Clou“ und „Ziemlich beste Freund“e (DEN UNBEDINGT GUCKEN!!!!!!!), reden über Gott, die Welt, und bestimmt auch für außenstehende über nerdigen Biochemie-Kram. Bei drei Filmen muss natürlich immer eine ordentliche Stärkung her, welche ich mit vollem Einsatz in der Küche zubereite. Das gehört irgendwie auch zum Filmabend einfach dazu. Letztes mal gab es „Milch-Burger“ wofür ihr folgend das Rezept bekommt, da es sich als schmackhaft herausstellte 🙂

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Das besondere an den Speisen an den Filmabenden ist, dass es sie „experimentell“ sind, sprich, ich was Neues ausprobiere und ich und meine Kollegen müssen darunter leiden – wobei ich glaube ich noch nie wirklich ins Klo gegriffen habe. Höchstens das selbst-gemachte Pfefferpotthast erfreut sich nicht der üblichen Beliebtheit – das aber wohl eher, weil es (so ist das bei dem Gericht eben) wie scon mal gegessen aussieht.
Der Milchburger wurde von mir erdacht, weil ich Lust hatte mal einen „anderen“ Burger zu maschen, der besonders mild, und vor allem saftig sein sollte. Mild wird er, wenn er nicht gebraten und übermäßig gewürzt wird, saftig, indem man ihn auch nciht brät, wobei er Fett (und Saftigkeit) verliert. Also wurde der Milchburger erdacht.

PS: Ich glaube ich frage mal nach dem bisher unbeliebtesten Essen was ich machte… interessiert mich jetzt irgendwie. Mein selbst-gemachtes Chili con Carne (bereits mehrfach gemacht) wird es jedenfalls nicht sein 😀

Zutaten

(für 6 Burger)

  • 1000 g Hackfleisch, gemischt (wichtig, da milder als reines Rinderhack)
  • 1 L Vollmilch
  • 6 Süße Brötchen mit ca.10-12 cm Durchmesser (Milchbrötchen, Schweizer Wecken, sowas eben)
  • 300 g Frischkäse
  • 2 Eier (M)
  • Eisbergsalat
  • 3 Tomaten
  • 1/4 Schlangengurke
  • Knoblauchpulver
  • milden Ziegenkäse (Scheiben)
  • Avocado (optional)

Zubereitung

Backofen auf 200 °C aufheizen.

Das Hackfleisch mit Salz und den Eiern gründlich mischen, dann 6 Patties drauf formen. Diese sollten recht platt sein, sie ziehen sich noch zusammen – da muss man etwas abschätzen. Sie sollen am Ende perfekt in das Brötchen passen.

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Gute, leicht süße, fluffige Brötchen sind Pflicht!

In eine Auflaufform die Milch (500-800 ml) geben und mit etwas Salz und Knoblauchpulver würzen. Dort hinein die Burger-Patties geben, welche mit Milch bedeckt sein sollten. Es muss kein ganzer Liter Milch sein, Hauptsache, die Patties sind gut bedeckt. Dann die Form mit einem Deckel (oder dicht mit Alufolie) abdecken und in den Ofen stellen. Je nach Ofen, Form usw. kann es bis zu einer Stunde (hängt davon ab wann die Milch kocht) dauern bis die Patties gar sind. Ab und zu mal Druckprobe machen. Sind sie Innen fest, sind sie fertig. Aber bitte nicht zu lange backen! Ihr dürft die Milch nicht vorkochen! Burger-Patties und Milch sollen gleichzeitig im Ofen erhitzen!

Ofen ausstellen, Ziegenkäse auf die Patties geben und im Ofen schmelzen lassen. Ggf. muss man etwas der Milch abschöpfen damit der Käse nicht nur in der Milch landet.

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Holy crap – super lecker so pur!

Burger-Brötchen aufschneiden und die Innenseite toasten. Oben und unten jeweils 25 g Frischkäse geben. Auf die untere Hälfte den Eisbergsalat, die Gurke, und dünn Tomate geben. Auf den Salat nun das Patty geben. Wer mag, macht noch Avocado drauf.

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Salat, Tomate, Gurke – die Klassiker!

Fertig!

Ergebnis

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Ziegenkäse, Milch, Burger – die perfekte Dreier-Hochzeit 😀
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Guten Appetit!

 

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FoodLoaf

Biochemiker, examinierter Altenpfleger, Burger-Creator, Foodblogger, TPP Specialist
Wer was wissen will muss fragen!

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