Martinsbrezel XXL – Rezept

Vorgeplänkel

Schlaf? Völlig überbewertet! Vor allem, wenn man gelegentlich (so wie ich) etwas verquer ist, und Nachts Lego baut, Joggen geht oder Martinsbrezel backt (wann zur Hölle sagt man eigentlich „bäckt“? Das hört sich einfach nur völlig falsch an). Ich hatte jedenfalls mal wieder nichts besseres zu tun, als um 2.30 Uhr, ein Tag vor St. Martin einen riesigen, in meinem Fall zwei riesige Martinsbrezel zu backen – die Arbeitskollegen wirds freuen. Während ich DIESE Worte schreibe, geht der Teig (im kuschlig warmen Backofen) und wartet darauf gleich in Form gebracht zu werden.

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Ein Martinsbrezel ist eigentlich das gleiche wie ein Hefezopf, Hefebrot etc…die Basis dieser Rezepte ist gleich. Hefe (ein Pilz, also ein Lebewesen), Mehl, Milch, Butter, Zucker. Garanten für leckeres Gebäck usw. Der Martinsbrezel wird zu eben diesem, indem wir ihn in eine Brezel-Form bringen und dick mit Hagelzucker bestreuen. Den frischen Brezel am besten mir Butter essen!

Zutaten

(für zwei große, oder einen abartig-gigantisch-großen-XXL-Martins-Brezel-Trümmer)

  • 1 Kg Mehl (550er) (ja, 550er wenn es geht!)
  • 500 ml Vollmilch
  • 2+1 Eier (M) (also drei :D)
  • 100 g Zucker
  • 1 Flasche Butter-Vanille-Aroma (nehmt bitte Dr, Oetker, das schmeckt am besten)
  • 50-100 g Hagelzucker
  • 150 g Butter
  • 1 Tl Salz
  • 1 Wüfel frische Hefe
  • Muckis in den Armen
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Die Zutaten

Zubereitung

Das Mehl, den Zucker und das Salz in einer (sehr) großen Schüssel gründlich mischen.

Die Milch mit der Butter in einen Topf geben und lauwarm (!) machen, Butter dabei schmelzen. WIR WOLLEN KEINE HEIßE MILCH! Was passiert, wenn man Hefe in heiße Milch gibt? Genau! Wir töten Sie! Ihr wollt ja auch nicht in eine Wanne mit kochendem Wasser sitzen – die Hefe ebenso wenig. Ist die Milch zu heiß, tötet ihr die Hefe, daher bite wirklich nur lauwarm. Im Zweifelsfall lieber kalt statt warm…

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Die Hefe mag es warm, nicht heiß. Am besten löst man sie in der Milch, zusammen mit der Butter

Die Milch-Butter-Mischung mit zwei der drei Eier verrühren, so dass die Eier verquirlt sind, zuletzt das Butter-Vanille-Aroma zugeben.

Die Milch-Mischung mit dem Mehl zusammengeben, lasst zunächst etwas übrig der Milch.

Den Teig nun gut kneten. Er soll feucht sein, aber nicht klebrig un „in Form“ bleiben können. Ist der Teig zu nass, mehr Mehl dazu, ist er zu trocken, mehr der Milch-Mischung.

KNETEN, KNETEN, KNETEN! Ihr müsst den Teig 10 Minuten richtig kräftig durchkneten, gerne auch mit dne Fäusten verprügeln! Nur so sorgt ihr für eine optimale Strukturbindung durch das Gluten (ja, das böse Gluten ist es was bindet (übrigens ein Protein)). So geht der Teig optimal und hat seine perfekte Formbarkeit und Stabilität.

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Immer voll auf die Fresse!

Den teig last ihr an einem warmen Ort in einer Schüssel mit einem feuchten Tuch abgedeckt 1,5-2 Std. gehen, bis er doppelt so groß aufgegangen ist. Manchmal hilft es kurz (1-3 Minuten) den Backofen aufzuwärmen, auzuschalten und den Teig da drin gehen zu lassen, alle 30 Minuten nochmals für eine Minuten anschalten. Hefe mag Temperaturen zwischen 25-30 °C am liebsten.

Ist der Teig dick und fett, könnt ihr mit ihm kuscheln gehen (das perfekte Kopfkissen), oder ihr formt 2 große, oder einen extra großen Martinsbrezel. Macht ihr nur eine Brezel, braucht ihr einen großen Ofen und ein Backblech ohne viel Rand, sonst wird es eng. Probiert einfach mal.

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„…dann längsseits halbieren und mit Butter und Nutella bestreichen“

Den Teig jetzt nicht mehr feste kneten, sondern in eine seeeeeehr lange Rolle formen und dann in die typische Brezelform bringen.

Brezel abdeckt an einem warmen Ort nochmals 30 min gehen lassen, dann mit einem verquirlten Ei bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.

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Gleich geht’s heiß her, Sexy!

In den Backofen unten eine Schüssel Wasser geben und Ofen auf 180 °C aufheizen.

Backen für ca. 30 Minuten (wenn ihr einen großen habt, kann es 10 min o.ä. länger dauern). Die Oberfläche sollte goldbraun sein. Wird diese zu Dunkel,deckt den/die Brezel mit Alufolie ab.

Zu „goldbraun“ fällt mir spontan „Golden Brown“ ein – ein tolles Lied (vier Jahre später kommt übrigens der Autor dieses Artikels zur Welt)!

Ergebnis

Pfund Butter dazu und los gehts!

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Die 1 Kg – Brezel 😀
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locker, butterig und geil!
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Holy moly Nr. 2372

 

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FoodLoaf

Biochemiker, examinierter Altenpfleger, Burger-Creator, Foodblogger, TPP Specialist
Wer was wissen will muss fragen!

2 Gedanken zu „Martinsbrezel XXL – Rezept

  • 11. November 2016 um 11:40
    Permalink

    Ich kenne die „Martinsbrezel“ als Martinsgans. Auch lecker. LG Hartmut

    Antwort
    • 12. November 2016 um 7:56
      Permalink

      Das wundert mich bei dir nicht Hartmut 😉

      Antwort

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