Darius kocht: „Tartiflette“

Vorgeplänkel

Der Herbst kommt mit großen kalten (und nassen) Schritten – da brauchen wir was um Körper und Seele zu wärmen. Ich mag den Begriff „Souldfood“ – „Seelenessen, Essen für die Seele“ , dieser Begriff passt bei folgendem Rezept gut. Soulfood ist meist deftig, sättigend und schmeckt meist aufgrund von meist viel Fett einfach unglaublich gut 😀 Da ich ja meist auch etwas darauf achte, nicht zu sehr zu übertreiben (klar, Stuten mit Butter und Nutella ist eh das beste), habe ich das folgende Rezept als ein Mittelmaß angepasst, bzw. so gemacht. Wer mag nimmt entsprechend die „fettigeren“ Alternativen.

Es gibt was französisches: Tartiflette!

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Also keine Panik – da steckt kein Hintergedanke.

Um es platt auszudrücken: Kartoffelauflauf. Da dies natürlich eine Beleidigung wäre es tatsächlich als Bezeichnung zu nehmen, folgend die Erläuterung der „Details“:

Ein Auflauf aus Kartoffeln mit gebratenen Zwiebeln und Speck, in einer Sauce aus saurer Sahne und Weißwein. Gekrönt von einem ganzen Camembert (im Original ein Reblochon).

Speck, Kartoffeln, Zwiebeln, Sahne, Käse – Oh yeah, DAS ist Souldfood

Zutaten

(Für 2 richtig gute Esser, oder 3-4 mit Salat-Beilage)

  • 800 g Kartoffeln, vorgekocht, am besten vorwiegend festkochend (ich lasse die Schale dran, wenn diese nciht grün ist)
  • 300 g Zweibeln (in Ringe)
  • 120 g Katerschinken, gewürfelt (wer will nimmt Speck)
  • 100 g saure Sahne (Creme Fraiche geht natürlich auch)
  • 150 ml Weißwein, trockenen
  • 200 g Camembert (oder Reblochon wer an den ran kommt), als Ganzes aber (mehr darf es natürlich auch sein)
  • Pfeffer
  • Salz
  • Knoblauch

Zubereitung

Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Speck in einer Pfanne anbraten bis er schön braun wird.

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Vermutlich der „Top-Geruch“ in der Küche: Speck aus der Pfanne 😀

Die Zwiebeln zum gebratenen Speck zugeben und auch mitbraten, bis sie glasig sind und shcön gebräunt

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Zwiebeln mit dem Speck (Schinken) anbraten

Ablöschen mit dem Weißwein, und die saure Sahne hinzugeben, nun langsam köcheln lassen und ewas einreduzieren. Mit Pfeffer, Salz und Knoblauch würzen.

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*blubber*

Wenn die Sauce leicht sämig ist, reicht es mit dem Einreduzieren. Sie darf nicht zu dick sein, weil im Ofen weiter Wasser verdampft – wenn dann vorher nicht genug Flüssigkeit da war, wird der Auflauf zu trocken!

Eine Auflaufform unten mit 1/3 der Kartoffeln startend auslegen, dann 1/3 der Zwiebelmaße, dann Kartoffeln… usw.

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Auch so könnte man am liebsten schon loslöffeln…

Wer mag kann noch etwas Lauch für den optischen Kick draufgeben. Dann in den Backofen (ja erstmal ohne Käse) und so lange backen, bis alles heiß ist bzw. am „backen“ ist. ca 20-30 Minuten.

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Den fertig-geschichteten Auflauf zunächst ohne Käse vorbacken

Von dem Camembert (Reblochon) längs die „Decke“ dünn abschneiden (dann zerfließt er besser).

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Eine der beiden pelzigen „Decken“ längs abschneiden – oh sieht das lecker cremig aus!

Käse halbieren, und mit der Seite mit „Decke“ nach oben auf den Auflauf geben. Folgend mit der Grillfunktion bzw. Ober-Unterhitze goldbraun überbacken – fertig!

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Den Käse halbieren und mit der Seite ohne „Decke“ nach unten auf den vorgebackenen Auflauf

Das Ergebnis

Dazu passt perfekt ein Blattsalat mit einer leichten Joghurt-Sauce o.ä.

Bon Appetit!

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Oh YEAH!
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Souldfood wie es im Buche steht

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FoodLoaf

Biochemiker, examinierter Altenpfleger, Burger-Creator, Foodblogger, TPP Specialist
Wer was wissen will muss fragen!

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