Darius kocht: Rinder-Burger mit Ziegen-Camembert und Feige im Müsli-Brötchen mit Pommes

Vorgeplänkel

Was ein langer Titel für ein Gericht! Ich sollte ihm einen Eigennamen geben, dann wäre er kürzer. Das ist immer witzig wenn man in Kochgruppen Rezepte liest wie: Kartoffel-Zucchini-Hack-Auflauf. Kein Plan wie man ein zubereitetes Rezept nennen soll? Einfach die Zutaten aufzählen und mit Bindestrichen verbinden 😀 So kommt es daher auch zu dem langen Titel der gleich folgend erläuterten Speise.

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Also keine Panik – da steckt kein Hintergedanke.

Spaßeshalber können wir das Ganze ja auch mal umdrehen:

Hamburger = gebratenes Hacksteak auf weichem Brötchen mit Ketchup, Käse und Salat.

Naja… und um noch etwas doof rumzuquatschen: Ich war ja auch mal klein und niedlich, (bald 30) und da hörte meine Ma oft folgendes Lied, welches ich gerade auch in Schleife höre und euch nicht vorenthalten will.

Klicke hier für geile Disco-Musik von damals

Ach ja… „damals“… Wo es noch Kaugummi-Zigaretten gab. Ich bin dafür, dass jemand sein Kind mit rasierten Haaren, Stiefeln und Ed Hardy-Shirt in einen ökomenisch-veganen Kindergarten im katholischen Bayern schickt welcher von lesbischen Veganerinnen mit Migrationshintergrund und Gluten-Unverträglichkeit betrieben wird und es solle den dortigen Kindern doch mal eine Kippe anbieten…

Zutaten

(für 4 Burger, a ca. 125 g Fleisch):

  • 4 Müslibrötchen (bei mir (beste Bäcker Dortmunds)) ist dies ein Brötchen aus Vollkorn, mit diversen Saaten, Rosinen, Haferflocken, malzig-kräftigem Geschmack und einmalig knuspriger Kruste. Sucht was ähnliches :D))
  • 500 g Rinderhack
  • 100 g Feldsalat (evtl. etwas weniger)
  • 100 g Ziegencamembert (gerne auch mehr, und nein, es heißt NICHT KAMBÄRT), in 1 cm dicke Streifen geschnitten
  • 2 Feigen (schön saftige bitte, lieber matschig als feste), in 0,5 cm dicke Scheiben
  • Mayonnaise (PS: Ich hatte Mayonnaise zunächst falsch geschrieben, die Autokorrektur schlug mir auch Hummermayonnaise vor – wtf?!)
  • 1 Kg Kartoffeln, mehlig kochend,
  • Öl
  • Salz, Pfeffer
  • Kaugummi-Zigaretten (zur Not auch Schokolade)

Zubereitung

Kaugummi-Zigaretten auspacken, eine Kippe ins Maul – sich verdammt cool fühlen, und wissen, dass damals doch alles viel besser war. Während des Kochens bei Bedarf eine neue „anstecken“.

Fritten

Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze oder 200 Heißluft aufheizen.

Kartoffeln schälen und in ca. 1 cm dicke Streifen schneiden. Trocken tupfen, in einen Gefrierbeutel geben, 50 ml Öl dazu, sowie 1/2 Tl Salz. Alles gut durchmischen, so dass alle Pommes mit Öl benetzt sind. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen, dabei aufpassen dass die Fritten nicht übereinander liegen. Dann ab in den Ofen, Mitte, ca. 30-40 Minuten bis sie außen knusprig sind wie es einem gefällt. Wer hat, kann die Fritten natürlich auch frittieren. Und wer kein Bock hat die selbst zu machen, nimmt seine Lieblings-Fertig-Fritten. Und wer da auch kein Bock drauf hat, geht zur Frittenbude und kauft welche. Und wer da auch kein Bock drauf hat, geht ins Bett schlafen. Gute Nacht.

Burger

Fleisch mit Pfeffer und Salz abschmecken, gut durchkneten und verdichten, sprich Fleisch zusammenpressen. In vier Portionen aufteilen, jeweils vier flache Burger-Buletten Formen, die ca. 2 cm breiter sind als das Brötchen – sie werden schrumpfen, daher muss das sein.

In einer unbeschichteten Pfanne, am besten die alte gusseiserne von Oma (auch „Des Einbrechers-Schädelknacker (ATK+22, kritische Trefferrate + 4 %, erzeugt gelegentlich „taumeln“)“ genannt) mit 1 EL Öl ausstreichen. Das Öl soll nur dünn verteilt sein, da genug Fett im Burger ist. Wir wollen den Burger braten, nicht frittieren. Aufheizen bis das Öl gerade anfängt zu rauchen, dann die Burger rein und fest andrücken. Ca. 2-3 Minuten anbraten, dann wenden, nochmal 1-2 Minuten braten, vorher festdrücken. Wenn man eine gute gusseiserne Pfanne hat, diese ordentlich hochgeballert hat, sind die Burger nun „Medium“ innen. Wer es durch will: Pfanne nach dem anbraten beider Seiten (je 1 min) auf niedrige Stufe runterstellen, Pfanne abkühlen lassen (ohne Burger), dann Burger wieder rein ,langsam durchgaren.

Brötchen durchschneiden (wenn du das jetzt senkrecht machst, ist dir nicht mehr zu helfen). Ober- und Unterseite mir Mayo bestreichen, unten Feldsalat drauf (vorher waschen, abtropfen lassen) darauf den gebratenen Fleischklopper, mit geschnittenem Ziegencamembert und der geschnittenen Feigen belegen, Deckel drauf, Fritten daneben, abaschen, Kippe ausmachen, essen.

Fertig

Ergebnis

Burgeer
Who´s your daddy?!

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Biochemiker, examinierter Altenpfleger, Burger-Creator, Foodblogger, TPP Specialist
Wer was wissen will muss fragen!

3 Gedanken zu „Darius kocht: Rinder-Burger mit Ziegen-Camembert und Feige im Müsli-Brötchen mit Pommes

  • 28. Juli 2015 um 15:05
    Permalink

    Sieht echt gut aus! Und ich mag die witzigen Verweise in den Klammern, besonders das nerdige „Des Einbrechers-Schädelknacker“ 😀

    Antwort
  • 26. Juli 2015 um 21:59
    Permalink

    Es lebe die neue deutsche Rechtschreibung! Als richtige Schreibweise gilt auch: Majonäse. Alles wie man spricht. Solange es nicht an der Aussprache scheitert. Aber das nur nebenbei. 😉
    Wirklich eine sehr gute Idee. ZIegencamembert und Feigen! Besser geht nicht. Da muss man keinen Burger draus machen. Kann man aber, der ist dann aber auch richtig gut. Und wenn der Ziegencamembert auch richtig reif ist, das er schon bei Zimmertemperatur anfängt zu fließen, … *Zahn tropft*
    Und wenigstens keine Feuerzeugwatte als Brötchen drumrum, sondern was richtiges. So muss es sein. Frag aber mal deinen Lieblingsbäcker nach dem Anteil an Vollkornmehl im Vollkornbrötchen. 😉 Ich nörgel schon wieder, ich weiß. Da musste (noch) durch. 😉

    Antwort
    • 27. Juli 2015 um 5:40
      Permalink

      Ja, du scheinst allgemein ziemlich steil darauf zu gehen was Rechtschreibung, Betitelungen und Angaben auf Verpackungen angeht. Ist aber ja auch nicht verkehrt. Richtig geschrieben ist Mayonnaise jetzt trotzdem. Sonst müsste man ja z.B. Auch „Komombär“ schreiben, statt „Camembert“ – du scheiße, was für ein Wort 😀 Und beim Ziegenkäse gebe ich dir recht! Mein neulich getesteter Ziegenkäse war auch so unglaublich cremig.. Besodners als er bereits seit einer Woche abgelaufen war – ein Muss! Mittwoch ist Markt, dann muss endlich mal der Epoisses getestet werden…

      Antwort

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