Darius backt: Quark-Rosinenstuten

Vorgeplänkel

Machen wir es zum ersten mal schnell und kurz:

Mir war langweilig. Also habe ich einen Rosinenstuten gebacken. Mit Rosinen – wer sie nicht mag, lässt sie weg und haut z.B. Schokoladenstücke rein. Einfach so.

LOS GEHTS!

Zutaten

  • 250 g Mehl
  • 40 g Zucker
  • 30 g Butter
  • 50 g Quark
  • 2 Eier
  • 50 ml Milch
  • 150 g Rosinen
  • 1/2 Würfel Frischhefe
  • Prise Salz

Zubereitung

Die Milch leicht erwärmen, nur ganz leicht, sonst murkst man die Hefe ab Hefe darin auflösen. Dann ein Ei, sowie die flüssige, oder sehr weiche Butter dazu, sowie den Quark, und mit dem Handrührer etwas verrühren.

Mehl, Salz, Zucker, sowie Rosinen in eine Schüssel geben und erstmal trocken verrühren.

Flüssige Mischung zu der Mehl-Mischung geben. Alles, am besten mit „Gefühl“ (also mit den Händen) zu einem Teig verarbeiten. Diesen am besten auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 5-10 Min kneten. Das ist wichtig, damit das Gluten richtig bindet und man eine schöne Krumme bekommt! Eventuell etwas Mehl/Milch zugeben, falls der Teig zu nass/trocken ist. Die Konsistenz sollte so sein, dass er gerade eben nicht mehr an der Arbeitsfläche klebt. Bloß nicht zu trocken.

Abgedeckt in einer Schüssel an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig doppelt so groß ist. Das dauert bis zu 2 Std., je nachdem wie warm es ist.

Backblech bemehlen oder mit Backpapier auslegen. Den Teig vorsichtig aus der Schüssel heben und nur locker in die Form drücken die man haben will (rund/oval/länglich etc.). Nicht zu feste, da man sonst die Luft rausdrückt, aber „in Form bringen“ darf man ihn schon.

Nochmals 30-60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bedeckt mit einem feuchten (NICHT NASSEN) Handtuch.

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Stuten nach dem Einpinseln mit Eis

Ofen auf 180 °C Ober /Unterhitze aufheizen, eine Schüssel mit Wasser unten rein. Stuten einritzen und mit einem Eigelb bestreichen. Auf die mittlere Schiene und ca. 30 Minuten backen. Eventuell zum Ende hin mit Alufolie abdecken, damit der Stuten nicht zu braun wird. Hier entscheidet der gewünschte Bräunungsgrad.

Holzstäbchenprobe sollte so sein, dass gerade eben nichts mehr klebt. So bekommt man einen schön knatschigen, saftigen Stuten! Wer es etwas trockener mag, lässt ihn ein paar Min. länger drin.

Guten Appetit!

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Kompakt, dicht, saftig!

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FoodLoaf

Biochemiker, examinierter Altenpfleger, Burger-Creator, Foodblogger, TPP Specialist Wer was wissen will muss fragen!

5 Gedanken zu „Darius backt: Quark-Rosinenstuten

  • 16. Juni 2015 um 18:24
    Permalink

    Klingt gut, aber warum heißt es Quark-Rosinen-Stuten wenn kein Quark drin ist? 😀
    Und warum bitte hast du ihn (roh oder gebacken?) mit Eis bepinselt? 🙂 😀

    Antwort
    • 17. Juni 2015 um 10:08
      Permalink

      Wahrscheinlich, weil ich vergessen habe den hinzuschreiben 😀 Danke für den Hinweis – das ist nun nachgetragen. So wird der Stuten auch was 😀

      Antwort
      • 18. Juni 2015 um 20:47
        Permalink

        Das mit dem Eis habe ich ja noch nie gesehen 😀
        Nein, bisher nicht. Hast du schonmal was vom Klarträumen gehört? 🙂

        Antwort

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