Food-Testing: XXL-Rinderbug-Steak vom ALDI – Es darf auch groß und günstig sein!

Vorgeplänkel

Seit wenigen Wochen gibt es bei ALDI sogenannte XXL-Steaks vom Rind, einmal als Nacken, und einmal aus dem Rinderbug. Als ich sie das erste mal sah, war es um mich geschehen, und ich habe beschlossen, mir mal eins zu kaufen und auf den Grill zu schmettern. Die Tage war es so weit und ich habe mir eins gegönnt. Es sah zwar nicht nach Grillwetter aus, weswegen ich keine Lust auf Kohle usw hatte, aber meine schnöde gusseiserne Pfanne schafft alles – auch Steaks! Also wurde in der Küche gebrutzelt!

350 g Rinderbug aus Uruguay

Die Größe des Steaks aus dem Bug bzw. das Gewicht ist ca. 350 g,  kauft man den Nacken, sind es ca. 400 g-Steaks. Beides kostet 13,99€ pro Kilo, also etwas günstiger als Hüftsteaks aus deutschem Lande. Uruguay steht jedenfalls für „bessere“ Steaks – es bleibt spannend!

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In Plastik gepresst und so im Regal zu finden – Monster-Steaks!

Die Beschreibung auf der Rückseite soll einen jedenfalls etwas aufklärenmageres Fleisch, Grassteppen, aromatisch, saftig… klingt gut. Ich finde zumindest, dass es gut aussieht. Geschlachtet und großgezogen übrigens auch in Uruguay.

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Ein kleiner Infotext

Nährwerte – Viiiiiel gesundes Eiweiß, und verhältnismäßig wenig Fett, welches hier aber auch von der Marinade stammt.

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Nährwerte

Zubereitung

Also holte ich das Fleisch aus dem Kühlschrank, ließ es Zimmertemperatur annehmen (wichtig) und packte es dann kurz vor dem Braten aus der Vakuumverpackung aus. Ich finde, es sieht gut aus! Nicht mit Marinade zugekleistert die den Geschmack des Fleisches überdecken würde/ manchmal soll. Gerade genug. Es sieht schön marmoriert aus, und hat einen kleinen Fettrand.

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Das Steak in Nahaufnahme

Die gusseiserne Pfanne pinselte ich nur dünn mit Öl ein, und stellte den Herd auf volle Pulle. Da das Steak eher dünn war, ca 2-3 cm, muss man es nicht im Ofen nachziehen lassen, und 2-3 Minuten scharf anbraten von jeder Seite sollte genügen. So eine gusseiserne Pfanne ballert ja auch bekanntlich sehr gut. Mit einer beschichteten würde ich es gar nicht erst probieren. Da bekommt man nicht so schnell eine schöne Kruste.

Das Steak passte gerade eben in die Pfanne 😀 

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Man sollte nicht eine Mini-Pfanne haben 😉

Gewürze waren nicht nötig (außer Salz, aber nur, weil ich es inflationär verwende). Also habe ich es einfach 2-3 Minuten von jeder Seite angebraten, in Alufolie gewickelt und im Ofen bei 70-80 Grad nur warm gehalten, damit sich die Fleischsäfte beruhigen. Ca. 5-10 Minuten. Ausgepackt, angeschnitten un… huii… sieht toll aus! War aber fast schon rare, roher hätte es nicht sein dürfen 😀 Es war leider nicht ganz ebenmäßig hoch, so dass eben ein Bereich perfekt war, der andere etwas zu blutig.

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Schön braun, lieber Außen etwas zu hell statt Innen durch
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Querschnitt

Geschmack

Ist natürlich schwer zu beurteilen, wenn etwas mariniert ist. Dazu kann ich aber sagen: Es war eine leckere Marinade! Das Fleisch war saftig, zart und gut zu kauen. Es sah gut aus und machte auch nicht den Eindruck fleisch schlechter Qualität zu sein. Geschmaäcker sind grundsätzlich verschieden, daher mag so eine Beurteilung von Dingen wie Fettgehalt/Dicke, Struktur usw. abgesehen subjektiv sein, aber mir hat es schlicht und einfach geschmeckt! Man wird auf jeden Fall pappesatt davon!

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Steak mit Butter und Salz – großartig und unverfälscht!

Fazit

Für den Preis uneingeschränkt empfehlenswert, wenn es einen nicht stört, dass es vormariniert ist, und man so eben nicht den „reinen“ Rindergeschmack hat. Blöd war, dass es bei mir nicht gleichmäßig hoch war. Bei einem „normalen“ Steak , welches 2-3 mal kleiner ist dürfte so ein Höhenunterschied nicht zustande kommen, daher kann man es hier vllt. nicht wirklich ankreide, weil es über die Größe des Steaks unvermeidbar sein mag, dass es mal etwas höher ist. Es war aber auch nicht viel, alles noch vertretbar.

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FoodLoaf

Biochemiker, examinierter Altenpfleger, Burger-Creator, Foodblogger, TPP Specialist
Wer was wissen will muss fragen!

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