Food-Testing: Nespresso-Kapseln „Monsoon Malabar“

Irgendwann konnte ich nicht widerstehen und habe sie mir dann in einer Angebotsaktion gekauft- meine Nespresso Umilk mit Aeroccino-Milchaufschäumer.

Ich erwähne das, weil ich mich lange gewehrt habe mir eine Nespresso zu kaufen. Weil a): Ich einen Vollautomat habe der die Bohnen frisch mahlt usw., etwas, was ich immer haben wollte. Davor hatte ich eine Senseo, mit der ich immer zufriede war. Aber frisch gemahlene Bohnen?! Muss doch super sein! Das Dingen hat auch eine Stange Geld gekostet. b) Die Kapseln für die Nespresso sind mega teuer, mindestens 35 cent, bis zu 45 cent je Kapsel. Und selbst NoName kostet noch wenigstens 18 cent. Schemckt aber scheiße. Also nur die teuren Nespresso-Originale. Ein teures Vergnügen. Und zuletzt c), weil ich ne kleine Küche habe in der kein Platz ist für noch eine Maschine. Problem aber: Nespresso-Kaffees sind unglaublich lecker und so eine Kapsel tritt meinem Vollautomat gewaltig in den Hintern was den Geschmack betrifft. Ich hatte x Bohnensorten ausprobiert, mit keiner bekam ich so leckeren Kaffe und Espresso hin wie mit der Nespresso, welche ich bei Bekannten „testen“ durfte. Also drauf geschissen und gekauft. Jetzt habe ich meine Ruhe!

Ich tätigte die Tage meine erste Bestellung originaler Nespresso-Kapsel im Internet, welche man auch nur dort bekommt, als Mitglied es elitär wirkenden „Nespresso-Klubs“ 😀 Regelmäßig gibt es auch limitierte Kapseln zu bestellen.

Die Tage kam „Monsoon Malabar“

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Der Werbeflyer welcher meiner Bestellung beilag suggeriert direkt Abenteuerlust. Na dann…

Ich habe sie getestet!

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Die edel wirkende Verpackung für die Kapseln. Die typische Stangenform mit 10 Stück.

Allein die Verpackung ist eine Augenweide. In „Segel-Rot“ mit Goldener Schrift, welche sogar eingeprägt ist. Meine Fresse….

10 Kapseln zu 4,50 € – also 45 cent je Kapsel. Teuer!

Was wird uns versprochen? Klickt auf die Bilder und lest selbst 😉

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Kurze Beschreibung au der Kapsel-Packung

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Laut Flyer…

Ich zitiere folgend die Website von Nespresso:

Herkunft

Die Geschichte dieser Limited Edition nimmt uns mit ins 18. Jahrhundert, als die erlesenen Arabica-Bohnen auf hölzernen Segelschiffen von Südindien nach Europa transportiert wurden. Durch die Kombination aus hoher Luftfeuchtigkeit und tropischen Seewinden quollen die Bohnen auf dieser langen Reise auf und reiften schneller. Auf diese Weise entwickelten sie ihr einzigartiges Aromaprofil mit einer besonders samtigen Textur.

Röstung

Bei diesem speziellen Veredelungsprozess namens „Monsooning“ werden die Kaffeebohnen nach der Ernte in gut belüftete Lagerhäuser an der indischen Malabarküste transportiert. Dort werden sie zwei bis drei Monate lang den tropischen Monsunwinden ausgesetzt. Dabei nehmen sie die salzige Feuchtigkeit der Monsunwinde auf und entwickeln ihre charakteristische goldene Farbe.

Aromaprofil

Dieser Grand Cru nimmt Sie mit auf eine unvergessliche Entdeckungsreise zum Ursprung seiner würzigen Holzaromen, die von angenehm salzigen Noten ergänzt werden.

Jetzt wissen wir Bescheid! Also Kapsel ab in die Nespresso und los-gekaffeet!

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Nespresso aus der Goebel James Rizzi-Espressotasse. Dann kann der ja nur schmecken!

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Schöne, dicke, sehr gut riechende Crema

Test/Geschmack/Geruch

Ein intensiver Kaffeegeruch (NEIN!, ECHT?!) steigt einem in die Nase beim Brühvorgnag. Geht man nun etwas näher ran mit seiner Nase sind intensive Röstaromen zu erschnuppern. Und da ist ist ein besonders markanter Geruch. Ich kenne ihn, es riecht super, aber ich kann es nicht beschreiben. Es riecht irgendwie „voll“, ein Geruch von Säure ist kaum wahrnehmbar – finde ich gut! Damit hört meine „Beschreib-Kunst“ auch bereits auf. Ich bin kein Fan von diesen gekünstelten Beschreibungen die eh nur Dichtkunst statt Fakten sind. „blumig“, hözern“, oder „nach Veilchen auf grüner Wiese an einem lauen Sommermorgen im April im Südwesten Englands“… bla bla bla. Es riecht gut. Punkt.

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Mit ~ 120 ml Milch als Cappuccino in der Schüssel zubereitet. Darauf Kakaopulver.

Geschmacklich ist nur dezent Säure vernehmbar. Er schmeckt kräftig, voll und einfach lecker. Die ganzen Beschreibungen auf der Packung von wegen „hölzern“, „salzig“ usw. kann ich nicht bestätigen. Er schmeckt mir halt!

Leider ist er nicht intensiv genug um die „Verdünnung“ mit 120 ml Milch zu überleben. Dann ist kaum noch was wahrnehmbar vom Kaffee-Geschmack. Da müssen intensivere Sorten her – Oder mehr Kapseln, bzw. weniger Milch. Daher kann ich das so nicht beurteilen. Das Klassische Verhältniss für Cappuccino oder Latte Macchiato von Milch zu Espresso ist hier jedenfalls so nicht anwendbar. Außer man bevorzugt sehr dezenten Kaffee-Geschmack im Milchgetränk.

Fazit

Lecker und limitiert! Aus diesen zwei Gründen kann man den ruhig kaufen. Für Milchmischgetränke etwas zu schwach und mit 45 cent die teureste Kapsel im Programm. Aber Exklusivität und Limitierung kostet immer mehr…

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FoodLoaf

Biochemiker, examinierter Altenpfleger, Burger-Creator, Foodblogger, TPP Specialist
Wer was wissen will muss fragen!

2 Gedanken zu „Food-Testing: Nespresso-Kapseln „Monsoon Malabar“

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