Kekse mit niedrigem glykämischen Index – Rezept

Vorgeplänkel

Ob man nun Kekse mit niedrigem glykämischen Index backt, weil man bestimmte Ernährungsformen betreibt, Diabetiker ist, oder weil man es (so wie ich) einfach kann, sei zunächst egal. Es sei euch zunächst kurz erläutert, was ein niedriger gI überhaupt ist. Wer sich tiefer mit der Materie beschäftigen will, der kann Google benutzen. Ich habe gerade keine Lust auszuholen, es sei mir verziehen. Zu wenig gepennt glaube ich.

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Der glykämische Index

Jedes Lebensmittel, von der Gurke bis zum Käse hat einen glykämischen Index. Dieser sagt aus, wie schnell das Lebensmittel zu einem Anstieg des Blutzuckers führt. Dabei ist dies nicht unmittelbar auf die Menge der Kohlenhydrate übertragbar. 100 g Nüsse haben so viele Kohlenhydrate wie 25 g weißer Zucker, aber die Nüsse führen nur seeehr langsam zu einem Anstieg des Blutzuckers, wohingegen der weiße Zucker diesen sehr schnell steigen lässt. Trotzdem liefern beide die selbe Energie aus Kohlenhydraten, nämlich ca. 100 kcal (1 g Kohlenhydrate hat fast 4 kcal).

Der Grund für den unterschiedlich schnellen Anstieg ist „die Art“ der Kohlenhydrate und wie viel „Arbeit“ der Körper damit hat die Kohlenhydrate in Glucose abzubauen, das einfachste Kohlenhydrat für den Körper. Jedes vom Körper verwertbare Kohlenhydrat (es gibt unzählige), wird zu Glucose abgebaut und dieses am Ende zu ATP, wie auch Fette und Eiweiß. Das führt aber zu weit. Prinzipiell kann man einfach im Internet nach Listen suchen wie hoch die gI’s der Lebensmittel sind, das wäre am einfachsten. Eine allgemein „Merkregel“ gibt es nicht. Wohl hat aber Rohkost in Form von Gemüse, teils auch Obst einen niedrigen gI. Sehr leicht verwertbare Kohlenhydrate wie diverse Zucker-Formen (brauner, weißer, Honig, Sirup etc…) einen sehr hohen. Es gibt aber viele Ausnahmen.

Blabla… so viel dazu. Folgend ein Rezept für Kekse, die aufgrund der Zutaten, welche alle einen niedrigen gI haben, zu einem sehr langsamen Anstieg des Blutzuckers führen. Das freut Diabetiker und entsprechend Leute, die Lebensmittel mit niedrigem gI bevorzugen.

Zutaten

(für 40 Kekse a ca. 24 g (ungebacken) mit jeweils 6 g Kohlenhydrate, bzw. 0,5 BE))

  • 300 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 200-250 g (je nachdem wie süß man es mag) Xucker Light
  • 250 g Margarine (wer Butter lieber mag nimmt die)
  • 1/2 Tüte Backpulver
  • 1 Tüte Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 100 g Cashew-Kerne (Nüsse passen auch)
  • 100 g Edelbitter-Schokolade (min. 75-80 %)
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Die Zutaten

Zubereitung

Ofen auf 200 °C Umluft aufheizen, Ober-Unterhitze 180 °C.

Mehl, Xucker, Backpulver, Vanillezucker, Prise Salz in einer Schüssel gründlich mischen.

Margarine oder Butter schaumig schlagen, dann die Eier zugeben und alles gut vermixen.

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Allgemein immer trockene und „nasse“ Zutaten separat vermischen, dann diese miteinander

Die Margarine-Ei-Mischung zu dem Mehl geben und gut verrühren. Es entsteht ein dicker Teig, der sich nur noch mit den Händen vernünftig kneten lässt.

Den Teig halbieren, eine Hälfte mit grob gehackter Schokolade versetzen, die andere Hälfte mit grob gehackten Cashew-Kernen.

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Man kann natürlich auch Schokolade mit den Cashews mischen in den Keksen
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Ab hier darf man naschen

Kekse zu einer kleinen Kugel a 24-25 g formen, dann etwas plattdrücken und auf mit Backpapier belegte Backbleche mit ausreichend Abstand legen (ca. 3 Bleche) und 20-30 Minuten backen. Wer sie weicher mag, nimmt sie nach 20 Minuten raus, wer es knuspriger mag, backt länger. Einfach etwas rumprobieren. Härter werden sie nach dem Abkühlen sowieso.

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Die Kekse gehen etwas auseinander – nicht zu eng legen

‚N Guten!

Ergebnis

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Yum!

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FoodLoaf

Biochemiker, examinierter Altenpfleger, Burger-Creator, Foodblogger, TPP Specialist Wer was wissen will muss fragen!

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