Foodtest: MERL – BBQ Salate

Vorgeplänkel

ENDLICH WIEDER SOMMER! Da kann man sich auf Balkon, in den Garten oder auf die Terrasse setzen und sich n fettes Steak auf den Grill knallen! Dazu ein paar leckere Sößchen und natürlich Kartoffelsalat & Co, hier von MERL. Es geht zwar nichts über den Nudelsalat meiner Ma (Rezept kommt bald mal), aber man kann ja durchaus auch mal in den Supermarkt latschen und was Gutes kaufen. Spart Zeit, Arbeit und man muss sich weniger Sorgen machen, ob man es hinbekommt, was man da selber machen will – gut für Leute die besser im Essen als im Kochen sind 😀 MERL BBQ Salate sind nun frisch im Kühlregal.

Von der MERLl Feinkostmanufaktur gibt es auch zu dieser Zeit drei passende Salate in der 400-450 g Packung – genug für 2-3 hungrige Mäuler. Getreu dem Motto „BBQ“ werden uns drei Salatvariationen präsentiert. Ob die was taugen, verrät mein Test.

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Was haben wir denn?

Ihr wisst es – ich mag es zuerst das Marketing zu zitieren, um dieses dann (wie bei meinem Test zu Arla Skyr) auseinander zu nehmen, oder zu verifizieren.

ALSO:
Der MERL BBQ Kartoffelsalat mit Bohnen-Mix wird als Klassiker unter den Grill-Salaten zum echten Trendsetter:  leckere Kartoffelwürfel mit schwarzen Bohnen, Kidney Bohnen und knackigen Sojabohnenkernen in einer cremigen Salatsauce mit Kräutern. Pikant im Geschmack und mit intensiver Rauchnote.

Bissfest gegarte Makkaroni und gegrillte Paprika- und Zucchiniwürfel bilden, verfeinert mit Zwiebelstückchen, die Grundlage des herzhaft würzigen MERL BBQ Nudelsalats mit gegrilltem Gemüse. Eine wunderbar würzige Sauce auf Tomatenbasis sorgt für den kräftigen Geschmack und den smoky Touch – ein wahrhaft leckerer GrillBegleiter für Groß und Klein.

Der MERL BBQ Coleslaw begeistert mit frischen Weißkohlstreifen, die zu einem würzigen Krautsalat verarbeitet werden. In Kombination mit Ananas und Karotten, gewürzt mit schwarzem Pfeffer, schmeckt der Krautsalat herrlich erfrischend und süß-säuerlich zugleich – auch ideal zu slow cooked Pulled Pork

 

 

Bohnen, gegrilltes Gemüse, Rauchnoten und Gewürze – so soll den Standard Kraut-, Kartoffel-, oder Nudelsalat also die BBQ-Note verliehen werden. Die Kompositionen klingen gut, wobei was machen Sojabohnenkerne in einem Kartoffelsalat? Das klingt mir persönlich zu Öko-vegan, ich-ernähre-mich-gesund-Quatsch der überall hervorquillt. Entweder BBQ oder „healthy food“, nicht beides bitte. Das gegrillte Gemüse im Nudelsalat klingt nach einer klasse Idee. Dann brauch mal ja eigentlich nicht mal mehr Grillen, wenn das Gegrillte bereits im Salat ist 😀

Was beim Krautsalat sehr interessant ist: Ananas! Das kenne ich so nicht, ist ein klassischer amerikanischer Krautsalat doch meist nur mit Zucker gesüßt und besteht nur aus Karotte und Kraut. Ich bin gespannt!

Die 450 g-(400g beim Nudelsalat (warum das?!))Schale, die man auch so auf den Tisch stellen kann (nicht die übliche unansehnliche Quader-Plastikbox wie man sie von Fertigsalaten kennt) bekommt man für 1,99 € – 2,29 €. Je nachdem was der jeweilige Händler verlangt.

 

Zutaten & Nährwerte

Beispielhaft folgend mal die Zutaten und Nährwerte des Krautsalates. Eine kleine Analyse kann ja nie schaden, schließlich sind Zutaten und Nähwerte Indikatoren für Qualität der Zutaten und des Produktes an sich.

Statt dass ich euch aber wieder alles „vorkaue“, doch mal die frage an euch – was haltet ihr von den Zutaten?

Zutaten und Nährwerte des Coleslaw

Geschmack & Test

Bei allen drei Salaten gefällt mir, dass man sieht was drin ist, und dass es alles „stückig“ ist. große Kartoffelstücke, vernünftige Nudeln, viel Gemüse und Bohnen, Gewürze die man sieht und auch die Ananas im Krautsalat ist zumindest erahnbar. Oft kauft man irgendwie Fertigprodukte, wo auf de Packung viel beworben wird, aber im Produkt sucht man dann die Zutaten mit der Lupe. Ein Klassiker: die Viertel Erdbeere im Erdbeerjoghurt. Nicht so bei diesen MERL Salaten. Die gehen optisch schon in die Richtung „handgemacht“ – daher wohl auch das MERL FeinkostMANUFAKTUR.

Fängt man zuerst mit dem Guten oder dem „Schlechten“ an? Man sich sich ja auch was freuen, also erst das, was mir nicht sooo gut gefallen hat:

Beim Nudelsalat, der es geschafft hat eine klasse Konsistenz bei den Nudeln zu haben, ohne dass diese, trotzdem sie in der Sauce liegen, irgendwann matschig sind, ist mir die Paprika-irgendwas-Note zu stark. Ich mag lieber Nudelsalate mit auf Mayo-Basis, wobei man hier dafür mich großen Stücken Grillgemüse, Zucchini & Co. beglückt wird. Die Rauchnote war nur dezent und passte. Ich finde die Idee gut, das Grillgemüse mit den nudeln zu kombinieren, das Thema „BBQ“ wurde da doch recht gut implementiert, wobei ich unter „BBQ“ mehr „Fleisch“ verstehe.

große Zucchini-Stücke – toll!

 

Der Coleslaw schmeckt fruchtig, frisch und ist recht leicht im Geschmack. Ich habe schon selbst Coleslaw gemacht und kann sagen, dass hier das Original gut getroffen wurde, wie man e saus den USA auch kennt und dort macht. Die Ananas gibt etwas mehr „Fruchtigkeit“, aber ist kaum auffällig. Die Stücke hätten für den gewissen Kick ruhig größer sein können. Das ändert aber nichts daran, dass das Gesamtergebnis einfach gut schmeckt und durch den großen Pfeffer optisch wie auch geschmacklich positiv vom normalen Colesaw abhebt.

Ananas sucht man mit der Lupe beim Coleslaw, aber sie geben geschmacklich eine tolle Note!

 

Mein klares Highlight: Der Kartoffelsalat. Nicht nur, dass die Kartoffeln perfekt gegart sind und der Zusatz der Bohnen ihn optisch sehr ansprechend macht, nein da ist die Komposition der Gewürzte, die ihn geschmacklich einfach klasse macht. Ehrlich gesagt, kann es gar nicht was, was das ist, das mir da so gut schmeckt, aber das dürfte so ziemlich der beste Kartoffelsalat sein, den ich je gegessen habe. Mal den von der Oma und Mutter abgesehen, aber da spielt ja auch die Psyche eine Rolle 😉 Unbedingt probieren, richtig gut (warum auch immer :D)

Kartoffeln mit Biss, eine feine Sauce, Bohnen und eine verflucht gute Würzung!

 

Ich habe übrigens die Salate auch meinen Arbeitskollegen zur Verfügung gestellt – es wurde natürlich direkt zugeschlagen. Hier ist die Vielfältigkeit der Geschmäcker zu groß um sie zusammenzufassen. Daher reicht vielleicht folgende Aussage: Es blieb kaum was übrig.

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FoodLoaf

Biochemiker, examinierter Altenpfleger, Burger-Creator, Foodblogger, TPP Specialist
Wer was wissen will muss fragen!

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