Darius backt: „Low Carb Nussecken“

Vorgeplänkel

Eigentlich ist ja so ziemlich alles lecker, was es beim Bäcker gibt. Ich persönlich bin ja ein riesen Fan von Bäckern/Konditoren, besonders, wenn sie ihr Handwerk noch verstehen und auch wirklich die Hände nehmen statt Maschinen. Nur so bekommt das Gebäck/der Kuchen eine „Seele“ 😀

Rechts am Rand könnt ihr meinen Blog bei Facebook liken – für direkte Infos zu neuen Eis-Tests, Rezepten, Produkt-Tests und sonstigen News auf meiner Seite. “SirTrivial” ist mein YouTube Kanal für die Videos, “B. Darius B.” bei Google+. Dort findet ihr auch x Restauranttests/Bewertungen und hunderte von leckeren Fotos aus Deutschland, Amsterdam, NYC, und wo ich sonst Leckereien getestet habe. Schaut mal rein!

Etwas was so ziemlich jeder vom Bäcker kennt: Nussecken! Traditionell kommt da auf einen Boden aus Nüssen und Mehl eine dicke Schicht Nüsse, dazwischen oft Marmelade. Da dies aber ein low carb-Rezept werden soll, lassen wir das Mehl und die Marmelade weg. Doch glaubt mir – es fehlt geschmacklich nichts! Grandios nussig-aromatisch sind meine „Nusskanten“ – ich habe sie einfach mal unbenannt, weil die Marmelade fehlt 🙂

Viel Spaß beim Nachbacken!

Zutaten

  • 200 g gehackte Walnüsse
  • 100 g gemahlene Mandeln (gerne auch Haselnüsse)
  • 50 g Proteinpulver, gesüßtes (am besten mit Nussgeschmack, neutral oder Vanille/Schoko geht aber auch, z.B. dieses: Weider Protein 80 Plus, Haselnuss-Nougat)
  • 100 g Xucker light (Erythrit) oder 70 g Xucker (Xylit) (wer es recht süß mag, nimmt mehr) (z.B. hier zu bekommen: Xucker Light (Erythrit))
  • 50 g Edelbitter-Schokolade (min 80 % Kakao)
  • 150 g Butter
  • 2 Eier
  • Prise Salz
  • 1/2 Tl Backpulver
  • Vanille-Aroma (1/3 Flasche) oder -extrakt (1 Tl.)
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Die Zutaten

Zubereitung

Ofen (am besten Umluft) auf 150 °C vorheizen.

Für den Boden die Butter (80 g) weich werden lassen (nicht heiß machen!!!) und mit den Eiern und dem Vanille-Aroma (-extrakt) verschlagen (wer heiße Butter mit Eiern mischt hat gekochte Eier 🙂 ).

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Alle trockenen Zutaten mischen

 

100 g gemahlene Mandeln mit 50 g Erythrit (35 g Xylit), Salz, Backpulver und dem Eiweißpulver mischen. Nun die Butter-Ei-Mischung zu den trockenen Zutaten geben und gründlich verrühren. Es sollte ein sehr dickflüssiger Teig entstehen, den man streichen kann. Ggf. etwas Milch zugeben.

Den Teig in eine mit Backpapier belegte Form geben (ca. 1/3 Backblech-Größe) und glattstreichen.

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Den Boden auf Backpapier in einer Form glattstreichen, ca. 1 cm (eher weniger) dick

Für das Topping die 200 g gehackten Walnüsse mit 70 g geschmolzener Butter und 50 g Erythrit (35 g Xylit) mischen. Es ist ratsam den „Zucker“ dafür zu mörsern oder Puder-Xucker zu verwenden, da zumindest das Erythrit sehr schlecht schmilzt/löslich ist. Dann das Gemisch auf den Teig verteilen.

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Walnuss-Butter-Xucker-Mischung auf den Teig verteilen

Bei 150 °C Umluft für ca. 30 Min backen. Dann auskühlen lassen und in „Kanten“ schneiden.

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Auskühlen lassen, dann in Quader schneiden, diese diagonal zu Ecken

Für die Schoko-Deko die Schokolade schmelzen und dann auf die Nusskanten pinseln, oder einfach in Streifen drüber laufen lassen. Wer sie komplett mit Schokolade überziehen will (rate ich von ab, wird dann zu bitter) muss mehr (ca. 200 g) Schokolade nehmen.

Schokoladen fest werden lassen (bei Raumtemperatur, sonst wird sie weiß wenn man sie zu schnell abkühlt).

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Die Schokolade für den Geschmacks-Kick

FERTIG!

Ergebnis

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Unglaublich gut und unglaublich low carb 🙂

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FoodLoaf

Biochemiker, examinierter Altenpfleger, Burger-Creator, Foodblogger, TPP Specialist
Wer was wissen will muss fragen!

2 Gedanken zu „Darius backt: „Low Carb Nussecken“

  • 6. September 2016 um 9:15
    Permalink

    Ok, das ist nach dem cremigen Low Carb Cheesecake nun das zweite Rezept von dir, das ich ausprobiert habe und ich bin schwer begeistert!! Die Nussecken sind absolut lecker, zum Reinlegen!! Geschmacklich top, leider sind sie ein bisschen bröckelig und fielen mir teilweise auseinander beim Stippen in die Schokolade – gibt´s da nen Trick, dass die nicht so zerfallen? Evtl erst auseinander schneiden, wenn sie vollständig abgekühlt sind?
    Die anderen Rezepte muss ich unbedingt auch noch ausprobieren 🙂

    Antwort
    • 6. September 2016 um 10:46
      Permalink

      Hey Steffi. Die sind auch bei mir etwas bröselig, das liegt daran, dass Mehl komplett fehlt, was viel zur Bindung beiträgt. Du könntest mehr Bindemittel wie Guarkernmehl, Xanthan o.ä. probieren (was ich nur als letzte Lösung machen würde), oder auch allgemein Proteinpulver mit einem hohen Anteil Milchprotein (das bindet ebenfalls sehr gut, WHEY z.B: überhaupt nicht). Sonst auch gerne mal 1-2 Eier mehr rein. Ich würde sie hingegen sogar anschneiden, wenn sie noch recht warm sind. Aber mal komplett kalt ausprobieren könnte auch gehen. Ich habe es ehrlich gesagt noch nciht verglichen 🙂

      Antwort

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