Darius kocht: Gyros-Auberginen-Auflauf – für die leichte Linie

Vorgeplänkel

Vermutlich ist dieses Rezept irgendwo unbewusst bei mir entstanden, weil ich neidisch auf meinen Kumpel und seine kürzlich vollzogene Hochzeitsreise (Glückwunsch nochmal) nach Santorini war. Ich war zwar selbst bereits zwei mal auf Kreta, aber das ist inzwischen leider was her. Besonders im Kopf blieb mir natürlich das Essen.

Wie auch immer, ich habe mir ein einfaches und nicht zu mächtiges Rezept für einen Auflauf ausgedacht, welcher sich grob nach Moussaka richtet, aber aufgrund fehlender Bechamel-Sauce doch anders, und vor allem leichter, ist.

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Zutaten

(für 4 Portionen, die Bilder zeigen lediglich 2 Portionen – ich essen schließlich nur für zwei, nicht für vier ;-))

Es sei angemerkt, dass ich hier Zutaten für eine Fett/kalorienarme Zubereitung hinschreibe. Man kann natürlich jeweils auch den „richtigen“ Käse, oder Frischkäse nehmen, die Auberginen in Öl anbraten usw usw…).

  • 500 g Gyros-Fleisch (ruhig das bereits bewürzte, sonst selber machen)
  • 1 Kg Auberginen
  • zwei kleine, bzw. eine große Dose geschälte Tomaten/stückige
  • 3 Knoblauchzehen (klein geschnitten)
  • 2 Mittelgroße Zwiebeln (klein geschnitten)
  • 600 g Kartoffeln
  • 100 g Frischkäse (fettreduziert (der vom Netto ist grandios!))
  • 100 g Harzer Roller
  • Salz, Pfeffer,
  • Zimt (1 Teelöffel)
  • 1 Lorbeerblatt
  • Majoran (ich nehme 1 leicht gehäuften Esslöffel)
  • ggf. Olivenöl

Zubereitung

Auberginen in ca. 1 cm-dicke Scheiben schneiden, beide Seiten ordentlich Salzen und 1 Std. ziehen lassen. Dann mit dick Küchenpapier das ausgetretene Wasser abtupfen und etwas noch rauspressen. Die Auberginen dann in einer beschichteten Pfanne anrösten. Wer will kann dies mit etwas Oliven-Öl machen. Hauptsache man bekommt eine schöne Bräunung. Auberginen danach aus der Pfanne nehmen.

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So sehen die Auberginen ganz nett aus – der Bräunungsgrad ist natürlich geschmacksabhängig

Ofen auf 200 °C vorheizen.

Zwiebeln, in etwas Öl anbraten, mehrmals ablöschen und Röststoffe lösen. In der letzten Runde Knoblauch dazu geben. Dazu die Tomaten, Lorbeerblatt, Zimt nach Geschmack, sowie etwas Pfeffer und Salz sowie Majoran nach Geschmack. Lieber am Ende nachwürzen. Alles aufkochen, dann bei niedriger Hitze einkochen, bis eine dickliche Sauce entsteht.

Kartoffeln kochen, auskühlen lassen (am besten 1-2 Tage vorher kochen), dann in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Ich finde je dünner desto besser, aber es wird dann etwas fummeliger.

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So, nun geht´s ans „ZusammenbastelN“

Für das Gyros-Fleisch eine am besten gusseiserne Pfanne richtig hochheizen lassen, dann ein bisschen Öl in die Pfanne geben. Wenn es gerade zu rauchen anfängt, das Fleisch flach in die Pfanne legen und verteilen. Es soll nur kurz ganz scharf angebraten werden, daher die Fleischstücke nicht stapeln. Lieber in 2-3 Runden alles Fleisch anbraten. 1-2 Minuten auf „volle Pulle“ reicht, es soll nur außen braun sein. Jeweils mit etwas Wasser ablöschen, Fleisch mit dem Saft rausnehmen, und dann ggf. nächste Ladung Fleisch anbraten.

So, nun geht es ans Schichten:

Unten Tomatensauce, dann Auberginen, dann Sauce, dann Fleisch. Nun wieder Sauce… usw usw. Wie viele Schichten man machen kann häng von der Form, der dicke der Scheiben und wie man es eben reinlegt ab. Aber wenigstens zwei Schichten von jedem. Ganz oben sollten Auberginen mit etwas Sauce sein.

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FLEISCH!

Auf die Sauce nun den Frischkäse verteilen.

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Der Frischkäse gibt die nötige Cremigkeit

In den Ofen, Mitte, bei 200 °C, ggf die Form mit Alufolie abdecken, falls man kalte Zutaten nimmt (es lässt sich eben alles prima vorbereiten). Dann dauert es nämlich länger bis alles heiß ist, und in der Zeit wäre die obere Schicht ausgetrocknet, Daher abdecken. Werden alle Zutaten „direkt, bzw. „heiß“ verwendet, braucht man es nicht. Wenn die Sauce an den Rändern zu blubbern anfängt, den Käse draufgeben und gratinieren (wenigstens aber noch 10 Minuten, damit die Hitze gut bis zur Mitte durchgedrungen ist.

Fertig!

Als Beilage kann man nen Berg Tsatziki nehmen, oder auch Fladenbrot. Muss man aber nicht. Eigentlich steckt alles – Gemüse, Fleisch, Kohlenhydrate – in dem Auflauf drin.

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Wohl bekommts!

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FoodLoaf

Biochemiker, examinierter Altenpfleger, Burger-Creator, Foodblogger, TPP Specialist Wer was wissen will muss fragen!

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