Darius kocht (am Heiligen Abend): „Rouladen“

Vorgeplänkel

Rouladen – die gehen immer! Sind sie vielleicht sogar des Deutschen Leibspeise? Ganz klassisch isst man dazu Klösse und Rotkohl. Aber auch Blumenkohl, Kartoffeln, grüne Bohnen, oder mein Gott, selbst mit Fritten wären die sicher super! Ich glaube das probiere ich mal aus! Heute, am Heiligen Abend, mache ich sie mit Kartoffeln und Rotkohl. Viel wichtiger als die Beilage ist aber die Sauce, denn jeder liebt Sauce. Viel Sauce. Und dazu ist es wichtig die Rouladen ordentlich anzubraten, um eine Sauce mit viel Geschmack zu bekommen.
Ich bereite die Rouladenfüllung ganz klassisch zu. Zwiebel, Gewürzgurke, sowie rohen Schinken. meistens nimmt man zwar Speck, aber ich probiere es mal so aus.Gewürzt wird die Roulade mit Senf, Salz und Pfeffer – sonst nichts. Lest hier mein Rezept mit Zubereitungsart.
Viel Spaß

Was gab es bei euch am Heligen Abend? 

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Zutaten

  • (für 4 große Rouladen)
  • 1 Kg Rouladen, vier Stück,a lso ca. 250 g pro Roulade
  • 4 mittelgroße Gewürzgurken
  • 1 Zwiebel, geviertelt
  • 4 leicht gehäufte EL Senf
  • 4 große Scheiben rohen Schinken
  • Pfeffer, Salz
  • Öl

Zubereitung

Die Rouladen unter kalten Wasser abspülen, dann trocken tupfen und ordentlich ausgebreitet auf einer sauberen Arbeitsfläche ausbreiten Jede Roulade wird zunächst mit je einem EL Senf dünn eingestrichen, und mit frisch gemahlenem Pfeffer, sowie Salz gewürzt.

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Pfeffer, Salz, Senf – die Basis

Darauf kommt jeweils eine Scheibe roher Schinken, ruhig ebenfalls länglich angeordnet. Jeweils eine geviertelte Gewürzgurke der kürzeren Seite entsprechend angeordnet, ebenso mit einem viertel Zwiebel je Roulade verfahren. Alles am oberen Ende, so dass man etwas Roulade hat um die Füllung einmal zu überschlagen.Nun die Roulade straff einrollen, und am Ende mit Rouladenpicksern, Klammern, oder Bindfaden festzurren/feststecken.

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Hat schon irgendwie was von „Kunst“ 🙂

Kommen wir zum wichtigsten Teil: Dem Anbraten. Hier nehmt ihr euch bitte Zeit für. In einen großen Topf, unbeschichtet, gebt ihr Öl, so dass der Boden bedeckt ist. Den Topf voll aufheizen, bis es gerade zu rauchen anfängt, dann die Rouladen an der offenen Stelle scharf anbraten. Jetzt heißt es immer wieder wenden bis die Roulade rundherum kräftig braun ist. Immer wieder mit einem kleinen Guss heißem Wasser die Röststoffe vom Boden lösen und die Rouladne daruín wenden. Das ganze macht ihr bis zu 15 Minuten, so dass sich die Rouladen durch die immer wieder gelösten Röststoffe schön braun verfärben.
Das war es schon mit dem Hauptteil der Arbeit!

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Anbraten, anbraten, anbraten, anbraten, anbraten…

Wasser draufgießen, bis nur das obere Drittel herausguckt, einmal aufkochen lassen, mit etwas Pfeffer und Salz würzen, und dann bei schwacher Hitze abgedeckt 2 Std.köcheln lassen. Die Rouladen alle 20 Minuten wenden, so dass jede Seite öfters ganz in der Sauce eingetaucht ist. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

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Die weißen „Griesel“ sind übrigens reines Eiweiß

Sind die Rouladen so butterzart, dass sie fast zerfallen, gilt es nur noch die Sauce einzureduzieren. Rouladen rausnehmen, und die Sauce bis zur gewünschten Dicke/Intensität einkochen. Lasst das Abbinden mit Mehl sein! Wenn ihr sie lange genug einkocht, wird sie dicklich genug. Zwar hat man dann weniger Sauce, aber wenigstens bleibt sie „rein“. Wer unbedingt mehr Sauce will, die dann aber schwächer im Geschmack ist, bindet eben mit etwas Mehl/Stärke/Saucenbinder ab, was man vorher in etwas Sauce eingerührt hat. Je besser man abrät, desto mehr gute Sauce kann man am Ende auch erhalten.
Rouladen wieder rein in die einreduzierte Sauce, aufwärmen und FERTIG!

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Die fertigen Rouladen

Ergebnis

Am besten natürlich vorkochen und aufwärmen! Aber auch frisch zubereitet ein Genuss!

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Dazu Rotkohl und Kartoffeln – super!

FoodLoaf

Biochemiker, examinierter Altenpfleger, Burger-Creator, Foodblogger, TPP Specialist Wer was wissen will muss fragen!

3 Gedanken zu „Darius kocht (am Heiligen Abend): „Rouladen“

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