Esstraklasse: „Wilkin & Sons Ltd. – Black Currant Curd“

Vorgeplänkel

Es wird mal wieder Zeit für etwas esstraklassisches. Ich erwähne es zwar immer wieder, aber der wahre Fan meiner Seite weiß es bereits: Ich stehe auf Frühstück, und besonders auf Marmelade. Marmelade auf Brötchen, auf welchem zuvor Butter, Ricotta oder Quark geschmiert wurde. Großartig! Ich testete bereits eine Erdbeermarmelade, wucherhaft-teure Birnenmarmelade, oder auch die ultimative Macadamia-Creme. Könnt ihr alles euch mal durchlesen. Auch war ein Test zu „Passion Curd“ von Wilkins & Sons dabei – eine englische Zubereitungsart für Marmeladen“ (dann aber „Curd“ genannt, mit Butter und Eiern – so schmeckt es besonders vollmundig und cremig). Ich liebe Curds, besonders den Klassiker „Lemon Curd“. Folglich freute ich mich besonders, als das „Black Currant Curd“ im Angebot war.
Übrigens: „Black Currant“ = Schwarze Johannisbeere 😀

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Die Briten wissen wie man „Marmelade“ macht…

Was haben wir denn?

312 g von Wilkin & Sons Ltd., Tiptree, Essex, CO5 0RF, England, wer es ganz genau wissen will. Man kann bis zu 8-9 € bezahlen, aber das ist dann deutlich über der UVP. Regulär kostet es ca. 4-5 €, ich zahlte 3 oder 4 € im Angebot. Weß0 es nicht mehr so genau…
Optisch macht das Glas jedenfalls schon einmal was her, simpel, aber edel. Am besten ist natürlich die intensive Farbe des Curds.

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Die Farbe ist einfach „zum Anbeißen“

Zutaten/Nährwerte

Das wichtige bei einem Curd sind wie gesagt Eigelb und Butter, sowie natürlich Zucker. Die ersten beiden Zutaten machen es zu etwas „eigenem“. Entsprechend sind die Nährwerte natürlich auch deutlich höher – Fett sei dank! Normale Marmelade bringt es meist auf ca. 220 kcal / 100 g, hier haben wir fast das doppelte – 410 kcal / 100g. Aber wir bekommen dafür vollmundigen Geschmack – das ist es wert.

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Zutaten (Freilandeier!) und Nährwerte

Gucken wir doch mal auf die Zutaten für noch mehr Klarheit:
Zucker, Johannisbeersaft (41%), Butter, Eigelb aus Freilandeiern, Freilandeier, Zitronensaft, Geliermittel: Zitruspektin, Säureregulator: Zitronensäure.

Man bekommt jedenfalls Qualität für sein Geld! Keine Aromen sind enthalten, dafür aber Freilandeier! Das ist toll und freut Mensch und Huhn.

Geschmack

Meiner Meinung nach genießt sich Marmelade o.ä, am besten auf hellem milden Brot, oder, wie wie auf folgendem Bild, Hefezopf. Butter oder Quark (oder Ricotta!!!) drunter, fertig.

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Wirklich wahrhaftig mit Butter auf Hefezopf.

Beim Abbeißen und schmecken wird sofort die cremige Konsistenz deutlich. Man kann sich diese wie bei diesen „Samt“-Marmeladen vorstellen. Dazu kommt aber die noch höhere Cremigkeit und Vollmundigkeit durch Ei und Butter. Einmalig gut! Als ob man einen süßen, fruchtigen Pudding isst. Es schmeckt unglaublich „voll“, schwer es anders zu nennen.

Die Süße ist nicht zu präsent, was mir ebenfalls gefällt, so dass dadurch die fruchtige Note nicht überdeckt wird, die erfreulicherweise wenig Säure hat. Ich mag schwarze Johannisbeeren an sich gar nicht mal so gerne. Hier passt es, da eben die Säure dezent ist, trotzdem aber eine sehr intensive Fruchtnote vorhanden ist.

Ich könnte mir auch super vorstellen das Curd einfach mit Quark zu mischen, in Müslis zu geben, oder, tatsächlich, auf Pudding.

Tolles Zeug!

Fazit

Wer Marmelade, Johannisbeeren und Butter mag, wird dieses Curd lieben. Punkt aus. Empfehlenswert. Dies auch, weil man hochwertige Zutaten für sein (nicht geringes) Geld bekommt.

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FoodLoaf

Biochemiker, examinierter Altenpfleger, Burger-Creator, Foodblogger, TPP Specialist Wer was wissen will muss fragen!

2 Gedanken zu „Esstraklasse: „Wilkin & Sons Ltd. – Black Currant Curd“

  • 19. Dezember 2015 um 13:33
    Permalink

    du musst mal die neuen Maintal Bio Marmeladen probieren – die werden glaube ich echt sündhaft lecker – sind auf meiner Homepage

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