Darius kocht: „Ramen – Burger“

Vorgeplänkel

Ich mag ja Trends, und ich mag es, diese auszuprobieren, um festzustellen, was sie taugen. Vermutlich wird niemals etwas mein „Trend-Test“ aus NYC toppen: Der Cronut am Orte seiner Erfindung, der Dominique Ansel Bakery in SoHo, New York. Lest hier meinen Erfahrungsbericht dazu. Es war legendär. Doch jetzt geht es hier nicht um was süßes, sondern deftiges:

Der Ramen-Burger

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„Es ist angerichtet“ – Der Ramen-Burger

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Also keine Panik – da steckt kein Hintergedanke.

Der „Ramen-Burger“ ist ein weiteres Trend-Food, welches in NYC erfunden wurde, und es ist gleichzeitig auch „Fusion-Food“ wie der Cronut. Der Name Ramen-Burger sagt es bereits: Ein Burger mit einem „Brötchen“ aus Ramen. Ramen sind japanische Nudelsuppen im Volksmund, eher beschreiben Sie aber die genaue Nudelart, Weizennudeln. Das Brötchen wird also aus diesen Nudeln, sowie den Gewürzen der Suppe zubereitet. Wie dies genau geschieht könnt ihr in diesem Rezept lesen. Es wird also leicht asiatisch – auch durch die Verwendung von etwas anderen Toppings für den Burger. Kein Salat oder Gurke. Dafür Wasabi und Frühlingszwiebel.

Zutaten

(für zwei Ramen-Burger)

  • zwei Pakete Ramen-Nudel-Suppe (ca. 70 g Nudel-Inhalt)
  • ggf. etwas Mehl
  • 250 g Rinderhack
  • 3 Eier
  • 2 Scheiben Toast-Käse
  • 1 Tomate
  • 1 Lauchzwiebel
  • 4 EL Mayo
  • Wasabi-Paste (Menge hängt vom Aroma und der Schärfe der Paste ab. Ca. 1/2 Tl.
  • Öl, Pfeffer, Salz
  • 4 Förmchen, Deko-Ringe o.ä. mit ca. 10 cm Durchmesser, Deckel tun es zur Not auch (dann einpinseln mit Fett), sind aber weniger geeignet (ignoriert am besten, dass ich die genommen habe, meine Küche quillt schon über vor Utensilien, da brauche ich nicht noch mehr Kram)
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Die Zutaten

Das sieht doch gerade dank der Lauchzwiebel schon irgendwie asia-mäßig aus. Die Tomate gibt „Frische“, Käse und Ei „Vollmundigkeit“. Das Wasabi in der Mayo ist elementar wichtig, gibt es doch ein wunderbares Aroma und eine leichte Schärfe!

Zubereitung

Wasabi-Mayo

Achtung, hier braucht es gehobene Kochfähigkeiten: Mayo mit Wasabi gründlich mischen.

Geschafft?!

Ramen-Brötchen

Die Nudeln 3-4 Minuten kochen, ohne die im Paket enthaltenen Gewürze. Abgießen und erkalten lassen. 1 Ei mit EINER Packung Würzmischung und EINER Tüte Öl des Ramen-Pakets mischen, verquirlen. Also quasi nehmt ihr die Hälfte der Gewürze für die Nudeln, da es sonst zu intensiv wird. Auch eher etwas weniger Gewürze. Es fehlt schließlich das ganze Wasser der Brühe, in welchem die Nudeln normalerweise sind. Also nach Gusto würzen. Die Ei-Nudel-Würz-Mischung so ca. eine Stunde durchziehen lassen. Das Mehl dient dazu, das ganze etwas abzubinden, falls es am Ende der Ruhezeit zu flüssig sein sollte. Es sollte aber ohne gehen, außer ihr habt verkackt 😉

Ring in die Pfanne legen (vorher aufheizen + Öl) (Nehmt keine niegel-nagel neue Pfanne, es besteht die Gefahr die Beschichtung zu zerstören bei Metallringen), und 1/4 der Nudeln reingeben, dann platt drücken. Alternativ mit der Deckel-Methode, siehe Foto. Umstürzen und Deckel abziehen, nicht vergessen diesen einzufetten. Die Ringe sollten ohne Probleme entfernt werden können.

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Im Deckel vorbereitet, dann umgedreht in die Pfanne, oder im Ring direkt in der Pfanne zubereiten – die „Brötchen“

Nun bei mittelhoher Hitze im Öl knusprig braten. Innen sollte es am Ende der Garzeit weich sein, außen kross. Ihr könnt die „Brötchen“ vorbereiten und dann z.B: im Toaster kurz vorher nochmal antoasten, oder unmittelbar vor dem Zusammenbau des Burger zubereiten.

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In der Pfanne in Öl außen kross-braten: Ramen-Buns

Fleisch

Fleisch zu zwei „Puks“ formen, die recht hoch sind und schmaler als das Ramen-Brötchen. Am besten eine gusseiserne Pfanne, sonst unbeschichtet, Stahl o.ä., mit dünn Öl ausstreichen, vorher auf höchster Stufe aufheizen. Fleisch rein und mit einem Topfboden oder Fleischpresse auf Durchmesser des Ramen-Burger pressen, etwas breiter. 2-3 Minuten so halten, dann wenden, Röststoffe vom Pfannenboden mitnhemen. Mit Pfeffer und Salz würzen, dann nochmals 1 Minute anpressen. Käse drauf, Deckel auf die Pfanne und 2-3 Minuten weiterbraten lassen, der Käse schmilzt in der Zeit. Das Fleisch sollte nun Medium sein.

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Oh verdammt, das sieht lecker aus!

Der Zusammenbau

Auf jede Hälfte der Ramen-Brötchen 1 EL Wasabi-Mayo verstreichen, unten zwei Scheiben Tomate drauf, darauf das Fleisch und eine gute Ladung Lauchzwiebel. Das ganze mit einem gebratenen Ei toppen. Deckel drauf und ab dafür 😀

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„Kontraste“

Ergebnis

Sieht das nicht gut aus? Etwas schwieriger zu essen, aber sehr, sehr lecker. Es ist ein dichter, voller, Burger, der wunderbar knusprig ist und durch die Nudel-Würzmischung, Wasabi-Mayo, sowie die Lauchzwiebeln einen schönen asiatischen Touch bekommt.

Wäre das was für euch? Welche Toppings, asiatisch angehaucht, könntet ihr auch noch vorstellen?! Morcheln vllt.?! Lasst mir einen Kommentar da!

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Einfach nur genial gut gewesen, und so „hübsch“
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Außen knusprig, innen saftig – das ist hier die Devise

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FoodLoaf

Biochemiker, examinierter Altenpfleger, Burger-Creator, Foodblogger, TPP Specialist Wer was wissen will muss fragen!

0 Gedanken zu „Darius kocht: „Ramen – Burger“

  • 4. August 2015 um 15:46
    Permalink

    Das sieht einfach nur mega lecker aus! O__O

    Antwort
  • 3. August 2015 um 11:24
    Permalink

    Naja, „Trend“ … Wenn ich ein News-Archiv hätte, könne ich mal nachsehen, wann ich darüber schon mal berichtet hatte. Irgendwann vorm Krieg … welcher auch immer. 😉

    Sieht aber lecker aus. Das, was ich damals sah, war schlechter. Vielleicht sollte ich sowas auch mal bauen. 😉

    Antwort
    • 3. August 2015 um 13:39
      Permalink

      Ich habe nicht gesagt, dass es „neu“ oder „aktuell“ ist. Aber es ist nach wie vor „im Trend“.

      Antwort
      • 3. August 2015 um 20:39
        Permalink

        Stimmt auch wieder. Wobei „im Trend“ doch meist eine gewisse Aktualität unterstellt. Aber das ist nicht zwangsläufig so.

        Antwort
        • 4. August 2015 um 9:24
          Permalink

          Immer am nörgeln der Typ… iss dir mal n King Elvis, das macht glücklich 😉 Darfst auch Öko-Rindfleisch vom Metzger nehmen 🙂

          Antwort

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